Ostara

Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:54 von admin.
Kategorien:Im Jahreskreis.

Ostara ist das Fest der FrühlingsTagundNachtgleiche

(Alban Eiler, Frühlingsequinox, die Sonne tritt in das Tierkreiszeichen des Widders)

Dieses Fest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Das Leben bricht aus der Erde hervor und erfüllt auch uns mit neuer Energie. Die Dunkelheit liegt hinter uns und die Tage werden länger. Es ist die Zeit des Ostermondes, wie der Monat April genannt wird, wo man im Mond einen Hasen entdecken kann, der für Fruchtbarkeit steht.
Der Hase ist Symbol einiger Göttinen wie zb. Aphrodite, Freya, Holda oder Eostre.

Es ist die Zeit wo die Göttin erwacht und  zur jungen Frau heranreift und uns Fruchtbarkeit uns neues Leben schenkt. Dies wird symbolisiert durch die bunten Eier vor allem in Rot die neues Leben bedeuten.
Das Ei ist das Weltenei aus der alles Leben hervorgeht.
Der Gott der zu Yule geboren wurde reift ebenfalls heran zum geschlechtsreifen jungen Mann und wir spüren wie seine Sonnenstrahlen uns langsam wärmen.
Die jugendliche unschuldige Göttin und der junge Gott vereinigen sich erstmalig und der Samen wächst in der Göttin langsam heran wie auch die Samen der Erde zu sprießen beginnen.

Die ‘Wiedergeburt des Jahres’ wird angekündigt durch den Frühling, so wie die ‘Wiedergeburt des Tages’ mit der östlichen Morgenröte beginnt.
Es ist nicht geklärt ob es jemals eine Göttin Eostre bzw. Ostara gab aber wenn dann waren ihre Symbole der Hase und das Weltenei. Sie wird als Göttin der Morgenröte beschrieben, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie wird in Verbindung mit der ägyptischen Astarte- die das goldene Sonnenei legte, der griechischen Göttin Eos und der römischen Aurora gebracht.
Sicher ist man sich nicht aber gefeiert wird sie trotzdem.

Zu Ostara pflanzt man ein was man zu Imbolc geweiht hat und vorbereitet hat.
Der letzte gröbere Dreck des vergangenen Jahres muss nun dem Frühlinsputz zum Opfer fallen.
Die Osterfeuer vertreiben den Rest des Winters und Speisen werden  geweiht um zu symbolisieren das heuer niemand hungern muss. Gerne nehme ich dazu kleine Pinzen mit einem Schnitt in der Mitte die an die weibliche Vulva erinnern.
Die ersten Blumen sprießen und zeigen uns die erneuernde Kraft der Natur. Diese Zeit steht für Wachstum im Innen sowie im Außen.
So schmücke ich gerne den Altar mit grünen Dingen das das saftige Grün der sich entfaltenden Natur widerspiegelt. Außerdem alle Blumen die zu dieser Zeit schon blühen.

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