Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:52 von admin.
Kategorien:Diverses.
«Die rechte Strategie heißt: Symbole besetzen»
Die rechtsextreme Szene bedient sich verschiedener Kleidermarken, Zahlen und Symbole, um ihr Wir-Gefühl zu festigen. Für Außenstehende sind die Nazi-Zeichen nicht leicht zu erkennen, da sie teilweise auch nur im Kontext mit anderen Zeichen gedeutet werden können. Zunehmend werden so Symbole nazifiziert
Die rechtsradikale Szene macht sich vor allem germanische und keltische Symbole zu Eigen.
Die so genannte Wolfsangel, die Odalrune und das Keltenkreuz sind nicht strafbar und werden gerne von „Rechten“ missbraucht so wie auch zur Zeit des Faschismus Runen missbraucht wurden.
Als Schmuckstück ist «Thors-Hammer» bei Rechtsextremen leider beliebt, vermutlich vor allem wegen seiner Kampfsymbolik.
Thor ist in der germanischen Mythologie Sohn Odins und Donner-, Gewitter- und Fruchtbarkeitsgott.
Das wohl bekannteste verbotene Symbol ist das Hakenkreuz gefolgt von der Doppelsigrune – das Abzeichen der SS.
Neonazis versuchen keltische und germanische Zeichen mit einem rechtsextremen Code zu besetzen.
Das Keltenkreuz, das als Steinkreuz an vielen Orten Irlands und Schottlands zu finden ist, wird gerne von Rassisten verwendet. Als rechtsextremes Symbol wurde es durch die Internetseite »Stormfront« des US-Rassisten Don Black bekannt. Mit dem Slogan «White Pride – World Wide» (Weißer Stolz – weltweit) soll die Überlegenheit der «Weißen» zum Ausdruck gebracht werden. Von Neonazis wird das Keltenkreuz als Ersatz für das verbotene Hakenkreuz getragen.
Und genau deswegen sollten gerade heidnisch orientierte Gruppierungen eine klare Haltung gegen rechtspopulistisches und menschenverachtendes Gedankengut zeigen.
Und da wir es sind die diese alten Symbole tragen und verwenden liegt es auch an uns darüber aufzuklären, dass die Zeit des Naziregimes zwar vorbei ist – aber auch jederzeit wieder kommen könnte doch die Symbole damit nichts zu tun haben!
In diesem Sinne hat Hagazussa das 2 Jahresfest unter der Thematik „Symbole“ gefeiert und mit einer kleinen Ausstellung, einer Lesung durch Duke Meyer und vielen Bands Position bezogen.
Satara, Ebriosi und Joculatores Primae Noctis waren zu sehen!
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