Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:42 von admin.
Kategorien:Herbarium.
Der Kürbis (Cucurbita pepo) ist die größte Beere der Welt:
Der Kürbis gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Die Frucht bei Kürbisgewächsen ist eine Beere. Beeren sind Früchte, deren Kerne frei im Fruchtfleisch liegen. Auch die Weintraube und die Banane sind Beerenfrüchte. Die größten Kürbisse können über 300 kg schwer werden – somit ist der Kürbis die größte Beere der Welt!
Der größte Kürbis der Welt stammt aus den USA. Gewogen wurde er am 1. Oktober 2005 in Altoona, Pennsylvania. Er wog 666,33 kg. Der Züchter ist Larry Checkon.
2005 wurde der Gartenkürbis zur Arzneipflanze des Jahres ernannt.
Denn Kürbis enthält in Fleisch und vor allem in den Samen medizinisch verwendbare Sekundärstoffe, die so genannten Phytosterine. Diese pflanzlichlichen Hormone in bestimmten Kürbissorten zeigen deutliche Wirkung beim Einsatz gegen Blasen- und Prostataprobleme.
Außerdem scheinen die Inhaltsstoffe eine entzündungshemmende und wassertreibende Wirkung zu haben.
Das Kürbisfleisch liefert uns Vitamine der Gruppen A, C und E – die so genannten Radikalfänger -die als Vorbeugung gegen gewisse Krebsarten gelten, indem sie die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen und freie Radikale abblocken. Darüber hinaus beinhaltet das Fruchtfleisch auch Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Kalium spielt eine ganz besondere Rolle im Wasserhaushalt des Körpers, es wirkt entschlackend und entwässernd, Wasseransammlungen und Giftstoffe werden ausgeschwemmt.
Die Kürbiskerne strotzen nur so vor gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. Sie sind Lieferanten von Vitamin E und Beta-Carotin, ungesättigten Fettsäuren, sowie von Magnesium, Eisen, Zink und dem krebshemmenden Spurenelement Selen. Aber die Phytosterine, das sind pflanzliche Hormone in konzentrierter Form, sind es, die gezielt gegen Reizblase, Prostataleiden und hohen Cholesterinspiegel eingesetzt werden. Die Kerne wirken harntreibend, krampflösend und kräftigen nebenbei die Blasenmuskulatur. Es heisst, schon der regelmässige, tägliche Verzehr von zwei bis drei Esslöffeln Kürbiskernen, würde bei einer gutartigen Prostatavergrösserung ein kleines Wunder vollbringen…
Zierkürbisse sind keinesfalls zum Verzehr geeignet und haben auch keine Heilkraft – sondern ganz im Gegenteil: der darin enthaltene Giftstoff Cucurbitacin beschert Übelkeit, Erbrechen und Magenkrämpfe.
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