Jul – Alban Arthuan – Wintersonnwende

Veröffentlicht am Mittwoch, 6 Januar, 2010 um 13:25 von admin.
Kategorien:Im Jahreskreis.

Wintersonnenwende – Alban Arthuan (keltisch) – Jul-Fest – Weihnacht

Die Wintersonnwende ist eines der heiligsten Sonnenfeiern und findet am 21. Dezember statt.

Sie bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres – wird deswegen auch MUTTERNACHT, althochdeutsch MODRANECHT, genannt.

In dieser Nacht gebiert die Göttin tief in der finsteren Erde in der stillsten aller Stunden das wiedergeborene Sonnenkind. Diesen Mythos können Sie in allen Kulturen der Welt wiederfinden. Am deutlichsten manifestiert ist es bei uns in Weihnachten und dem Christuskind. Weihnacht ist ja nichts anderes als WEIHE-NACHT, ist gleich geweihte Nacht. Oder wie in vielen Weihnachtsliedern besungen “HEILIGE NACHT”.Die “geweihten Nächte” verheißen das Wissen um die große Umkehr, um den Wiederaufstieg des Lichtes und um die Geburt des neuen Lebens.

Der Name JUL oder JOL hat einen ganz alten Bezug zu Odin.
Noch heute hat Odin den Beinamen “JOLNIR”.
Seine wilden Ritte in der Winterzeit und zu den Rauhnächten mit dem wilden Heer heißen “JOLAREIDI”.
Das erinnert vom Wort her wiederum sehr stark an das alpenländische Jodeln.

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Ostara

Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:54 von admin.
Kategorien:Im Jahreskreis.

Ostara ist das Fest der FrühlingsTagundNachtgleiche

(Alban Eiler, Frühlingsequinox, die Sonne tritt in das Tierkreiszeichen des Widders)

Dieses Fest symbolisiert die Zeit des Neuanfangs. Das Leben bricht aus der Erde hervor und erfüllt auch uns mit neuer Energie. Die Dunkelheit liegt hinter uns und die Tage werden länger. Es ist die Zeit des Ostermondes, wie der Monat April genannt wird, wo man im Mond einen Hasen entdecken kann, der für Fruchtbarkeit steht.
Der Hase ist Symbol einiger Göttinen wie zb. Aphrodite, Freya, Holda oder Eostre.

Es ist die Zeit wo die Göttin erwacht und  zur jungen Frau heranreift und uns Fruchtbarkeit uns neues Leben schenkt. Dies wird symbolisiert durch die bunten Eier vor allem in Rot die neues Leben bedeuten.
Das Ei ist das Weltenei aus der alles Leben hervorgeht.
Der Gott der zu Yule geboren wurde reift ebenfalls heran zum geschlechtsreifen jungen Mann und wir spüren wie seine Sonnenstrahlen uns langsam wärmen.
Die jugendliche unschuldige Göttin und der junge Gott vereinigen sich erstmalig und der Samen wächst in der Göttin langsam heran wie auch die Samen der Erde zu sprießen beginnen.

Die ‘Wiedergeburt des Jahres’ wird angekündigt durch den Frühling, so wie die ‘Wiedergeburt des Tages’ mit der östlichen Morgenröte beginnt.
Es ist nicht geklärt ob es jemals eine Göttin Eostre bzw. Ostara gab aber wenn dann waren ihre Symbole der Hase und das Weltenei. Sie wird als Göttin der Morgenröte beschrieben, des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Sie wird in Verbindung mit der ägyptischen Astarte- die das goldene Sonnenei legte, der griechischen Göttin Eos und der römischen Aurora gebracht.
Sicher ist man sich nicht aber gefeiert wird sie trotzdem.

Zu Ostara pflanzt man ein was man zu Imbolc geweiht hat und vorbereitet hat.
Der letzte gröbere Dreck des vergangenen Jahres muss nun dem Frühlinsputz zum Opfer fallen.
Die Osterfeuer vertreiben den Rest des Winters und Speisen werden  geweiht um zu symbolisieren das heuer niemand hungern muss. Gerne nehme ich dazu kleine Pinzen mit einem Schnitt in der Mitte die an die weibliche Vulva erinnern.
Die ersten Blumen sprießen und zeigen uns die erneuernde Kraft der Natur. Diese Zeit steht für Wachstum im Innen sowie im Außen.
So schmücke ich gerne den Altar mit grünen Dingen das das saftige Grün der sich entfaltenden Natur widerspiegelt. Außerdem alle Blumen die zu dieser Zeit schon blühen.

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Anrufung Brighid

Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:48 von admin.
Kategorien:Im Jahreskreis.

Anrufung Brighid:

Schottisch-Gälisch                                                    deutsche Übersetzung nach H.C. Artmann

Brighid nighean Dùghaill Duinn
‘Ic Aoidh ‘ic Cuinn
‘ic Criara ‘ic Caibre
‘ic Cais ‘ic Carmaic
‘ic Cartaich ‘ic Cuinn
Brighid, Tochter von Dugall, dem Braunen,
Sohn von Aodh, Sohn von Conn,
Sohn von Criara, Sohn von Cairbre,
Sohn von Cas, Sohn von Cormac,
Sohn von Cartach, Sohn von Conn.
Brighde nam brat,
Brighde na brig,
Brighde nan cleachd,
Brighde na frìth.
Brighid der Mäntel,
Brighid des Torfhaufens,
Brighid der geflochtenen Zöpfe,
Brighid der Weissagungen.
Brighde nan gealachos,
Brighde na bìth,
Brighde nan gealaphos,
Brighde na nì.
Brighid der weißen Füße,
Brighid der Stille,
Brighid der weißen Handflächen,
Brighid der Kühe.
Brighde bean chomainn,
Brighde na brig,
Brighde bean chobhair,
Brighde bean mhìn.
Brighid, Gefährtin
Brighid des Torfhaufens,
Brighid, Hilfe der Frauen
Brighid, du milde Frau.
Gach latha agus gach oidhche
Nì mi Sloinntearachd na Brighd,
jeden Tag und jede Nacht,
in der ich Brighids Herkunft spreche:
Cha mharbhar mi
Cha ghuinear mi,
Cha charachar mi,
Cha ghonar mi,
Cha spaltar mi,
Cha spùillear mi,
Werde ich nicht getötet werden,
werde ich nicht verwundet werden,
werde ich nicht verkerkert werden,
werde ich nicht zerhauen werden,
werde ich nicht zerrissen werden,
Werde ich nicht beraubt werden,
Cha saltrar mi,
Cha rùisgear mi,
Cha reubar mi,
werde ich nicht zertreten werden,
werde ich nicht entkleidet werden,
werde ich nicht zerspalten werden,
Cha loisg grian mi,
Cha loisg teine mi,
Cha loisg ial mi,
Cha loisg gile mi.
Nicht wird mich die Sonne verbrennen,
nicht wird mich das Feuer verbrennen,
nicht wird mich ein Strahl verbrennen,
nicht wird mich der Mond verbrennen.
Cha bhàth uisge mi,
Cha bhàth sàla mi,
Cha bhàth lighe mi,
Cha bhàth burn mi.
Nicht wird mich das Wasser ertränken,
nicht wird mich der Sumpf ertränken,
nicht wird mich die Flut ertränken,
nicht wird mich der Fluss ertränken,
Cha laigh bruaill-brì orm,
Cha laigh suan-dubh orm,
Cha laigh druaill-drì orm,
Cha laigh luaths-luis orm.
Nicht wird der Nachtmahr auf mir liegen,
nicht wird der Schwarzschlaf auf mir liegen,
nicht wird der Zauberschlaf auf mir liegen,
nicht wird das luath-luis? auf mir liegen.
Tha mi for chomraig
Mo Brighde
Ich bin unter dem Schutze
meiner Brighid.

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Halloween 2

Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:41 von admin.
Kategorien:Historia pro Idiotis, Im Jahreskreis.

Was macht Halloween nun wirklich Gruselig und was könnte da dahinter stecken –wie entstanden die wichtigsten Halloweenelemente? Bekannt an Halloween sind die Jack O Lanterns – die Kürbisfratzen und das „Trick or Treat“ – Süßes oder Saures.
Die katholische Kirche verlegte Allerheiligen im Jahre 835 vom ersten Sonntag nach Pfingsten auf den 1. November. Vielleicht ist dieser Termin von der Katholischen Kirche bewusst ausgewählt worden, um einen Gegenpol zu den heidnischen Festlichkeiten zu setzen; allerdings gibt es dafür keine Belege. Das Allerheiligenfest wurde zuerst in Italien gefeiert, während die Bräuche um Halloween erst viel später verbürgt sind.Aus dem Allerheiligenfest entstand jedenfalls der Name Halloween – zusammengesetzt aus dem englischen Sprachgebrauch All Hallows Eve von eve (evening, „Vorabend“) und hallow („Heiliger“). An Allerheiligen wird nach katholischer Sitte für die Verstorbenen gebetet (zunächst für die, die nach christlicher Lehre vorbildlich gelebt haben, dann aber auch (Allerseelen): für alle Verstorbenen).
Anzunehmen ist, dass in Irland und Umgebung keltische Bräuche mit dem chrsitlichen Elementen verbunden wurde und später dann gemeinsam als all hallows eve gefeiert wurde. Man nimmt an, dass irische Einwanderer das Fest nach Amerika brachten und es bald zum Volksfest wurde.Von da aus stark kommerzialisiert und verändert kam das Fest dann zu uns nach Europa zurück.

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Samhain

Veröffentlicht am Mittwoch, 4 November, 2009 um 12:40 von admin.
Kategorien:Im Jahreskreis.

Das moderne Hexentum feiert diese Nacht als Samhain- das Neujahresfest der Hexen und übernimmt somit mögliche Vorchristliche Elemente!

Etymologisch könnte sich der Name Samhain vom altirischen „sam“ sommer und „fuin“ Sonnenuntergang-Ende ableiten.

Das alte Jahr ist nun zu Ende und die dunkle Zeit hüllt uns ein bis zu Yule wo der Sonnengott wiedergeboren wird. In diesen undefinierten Nächten um den 31. Oktober die nicht mehr zum alten Jahr und noch nicht zum neuen gehören regiert das Chaos  und die Welten berühren sich.
Wir schauen zurück auf das alte Jahr und in die Zukunft ins nächste Jahr.  So nutzen die Hexen heute dieses Fest für Orakel, Divination und spezielle Riten.
Langsam kehren wir nach Samhain zurück in unsere Ordnung um in uns zurückgezogen wie die Natur den Winter zu verbringen.
Samhain ist ein Fest des Loslassens, des Gedenkens an jene die vor uns den Weg gegangen sind. Wir verabschieden uns und sind uns des Zyklus des Lebens bewusst – das alles gehen muß auf das es wiedergeboren wird.

Wenn ich Samhain zelebriere dürfen einige Elemente nicht fehlen.
ZB. Richte ich einen großen Ahnenaltar her mit Fotos und Reliquien meiner Verstorbenen Verwandten und auch Tieren. Ich Gedenke all jener die vor mir gegangen sind und zünde für jeden Einzelnen ein Licht an.
Als Samhain-Festspeise mache ich gerne Gerichte die mich an meine Ahnen erinnern. ZB. Rote Grütze die meine Oma immer gemacht hat und trinke einen weißen Spritzer, denn mein Opa war gerne beim Heurigen. Ich erinnere mich an all die schönen und auch nicht so schönen Erlebnisse, denn so werden diese Erlebnisse nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Außerdem decke ich an meinem Esstisch ein Gedeck extra wo meinen Ahnen ebenfalls von allem etwas abbekommen.

Psychologisch gesehen ist Samhain das Fest wo wir unseren Urängsten begegnen – der Angst vor dem Sterben und des Vergänglichen und die Verkleidungen zu Halloween drücken doch genau betrachtet genau diese Ängste aus und wie die Menschliche Psyche eben zu funktionieren scheint ist dieser spielerische Umgang oft der einzige Zugang den viele zu ihren Urängsten haben. Und ein Zugang wo unsere Gesellschaft eine Form gefunden hat sich mit den Verstorbenen auseinanderzusetzen ohne einem religiösen Kontext.

Samhain ist das Fest der Unterwelt, des Todes, des Vergehens und Endens. So widme ich mich heute der Dunklen Mutter – den Dunklen Göttinen die uns im Jahreskreis begegnen.

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